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Der Wüstenwind kündigt den Sommer und Winter an

Einer der ganz frühen Düfte aus dem Sortiment von Serge Lutens ist Chergui. Der würzige und orientalische Duft erscheint 2001 und wird von Christopher Sheldrake und Serge Lutens konzipiert. Mutig mischen die beiden 12 Akkorde und erschaffen damit einen der opulentesten Düfte des Labels.
Serge Lutens Chergui beginnt mit Amber und endet mit Weihrauch, dazwischen findet man Honig und Heu, Leder und Iris, Muskatellersalbei und Moschus. Weiter geht es mit Sandelholz und Rosen sowie Wacholderbeeren und Tabakblättern.
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Diese reiche Kombination wurde vom Sharki inspiriert, einem feuchten und heißen Wind aus dem Persischen Golf. Er tritt zu Beginn des Winters und des Sommers auf und kündigt so den Wechsel der Jahreszeiten an. Er ist voller Düfte, sanft und stürmisch zugleich und hinterlässt Eindruck. Serge Lutens Chergui ist diesem Wind gewidmet, der im Französischen Chergui genannt wird. Mit dem Parfum richtet sich der Designer an alle Menschen, die an kühlen Tagen einen gehaltvollen, eleganten Duft tragen wollen. Serge Lutens Chergui ist nicht für Leisetreter, aber er schreit einen auch nicht an. Vielmehr sagt er mit Nachdruck "hier bin ich", so wie die Träger dieses unglaublichen Unisexduftes, der wirklich etwas Besonderes ist.

Ein Meisterstück der Künstler

Serge Lutens ist ein Name, an dem man in der Modebranche nicht vorbeikommt. Schließlich arbeitet der vielseitig talentierte Mann als Filmemacher, ist Visagist, Fotograf und autodidaktischer Parfümeur. Zwei Jahrzehnte lang arbeitet er in Paris f??r die Vogue, entwickelt eine eigene Kosmetiklinie und setzt Trends. Damit begann er schon als Jugendlicher, als er, zugegebenermaßen zwangsweise, in eine Friseurlehre geht. Doch tatsächlich soll der ungeliebte Beruf bahnbrechende Folgen haben. Denn Serge Lutens darf seine Ideen umsetzen und fotografiert seine Models auch selbst. Mit diesen Bildern und Designs bekommt er einen Job bei der Pariser Vogue und wird dort Creative Director. Seine Make-up-Linien hüllt er in provokantes Schwarz, das schon immer seine Lieblingsfarbe ist. Als er Anfang der 2000er endlich sein eigenes Label gründen kann, ist er niemandem mehr Rechenschaft schuldig und kann seine ganze Kreativität wie in Serge Lutens Chergui ausleben.
Zur Seite steht ihm dabei Christopher Sheldrake, ein britischer Parfümeur, der eigentlich Architekt werden sollte oder wollte. So ganz sicher ist sich Sheldrake da nicht mehr. Er will sich nur kurz in Grasse aufhalten, doch dann bleibt er, völlig fasziniert von der Parfümerie. Er beginnt seine Karriere bei Charabot in Grasse, wechselt dann zu Robertet und wandert weiter zu Quest.
Zusammen mit Serge Lutens hat er nicht nur Serge Lutens Chergui entwickelt, sondern auch über 60 andere Düfte. Die beiden verstehen sich hervorragend, denn die Spezialität von Christopher Sheldrake sind leicht mysteriöse, gerne auch mal erotische, Düfte, die er auch schon für Chanel und Shiseido entwickelt hat. Mit Serge Lutens Chergui haben die beiden ein Meisterwerk geschaffen, das so vielseitig wie die beiden ist.

Die Schlichtheit der Collection Noire

Der Serge Lutens Chergui Flakon ist typisch für das Nischenlabel. Der geradlinige, schlanke, rechteckige Flakon ist wohl der, den die meisten kennen. Feines, klares Glas wird mit einem großen schwarzen Etikett ausgestattet, auf dem in Weiß der Name Serge Lutens und das Label zu sehen sind. Weit unten, knapp über dem Logo, steht auf dem Etikett auch Chergui. Hinter dem Etikett sieht man die bernsteinfarbene Flüssigkeit des Duftes wie einen Rahmen um das Etikett herum. Der Verschluss von Serge Lutens Chergui ist eine kleine glänzende schwarze Kugel, die wie eine Perle anmutet.
Entworfen hat ihn wohl Serge Lutens selbst, denn er hat sein eigenes Label gegründet, um endlich alles nach seinem Willen zu gestalten. Denn die geraden Linien spiegeln die puristische Ästhetik des Designers, dessen Lieblingsfarbe Schwarz ist, optimal wider. Er zieht es vor, für alle Düfte die gleichen Flakons zu nutzen, denn der Inhalt ist für ihn viel wichtiger als das Äußere und natürlich erkennt man sie so auch direkt als Serge Lutens Flakons wider.

Der Wind flüstert diesen Namen

Sharki oder Chergui, dieser heiße Wind, der über den Persischen Golf streicht, dabei die die Düfte der Basare, des Landes und des Meeres aufnimmt, sie festhält und an die Nasen heranträgt. Das ist ein Phänomen, das jeder kennt, der schon einmal zu Beginn des Winters oder Sommers am Persischen Golf war. Der Wind kommt aus Südosten, ist heiß und sehr feucht, weil er über dem Meer Wasser aufnimmt. Dadurch transportiert er die verschiedenen Düfte der Umgebung noch viel besser.
In Serge Lutens Chergui findet sich genau dieser Duft, allerdings ohne die schwüle Hitze. Der eigenwillige Designer von Nischendüften kreiert Serge Lutens Chergui für die kühlen Tage des Jahres, wenn man sich in etwas ganz Besonderes hüllen möchte. Werbung sucht man vergebens für diesen außergewöhnlichen Duft, es sei denn, man zählt die Aussage Serge Lutens auf seiner Seite zu dem Duft als Werbung. "Ein Feuer, angefacht von Wind, eine Wüste in Flammen. Chergui bricht als Wüstenwind aus der Erde hervor und kreiert einen Sog, der nichts mehr aus seinem Aufstieg entlässt. Er kristallisiert Büsche, Gestrüpp und Beeren, die schließlich in Flammen aufgehen und wieder zu Boden fallen. Die Nacht fällt auf die immer noch schwelenden Erinnerungen und macht den Weg frei für die duftenden Aromen des Alchemisten, der sich Chergui nennt."
So beschreibt der Parfümeur den Duft von Serge Lutens Chergui. Diese Gefühle, die für den Designer einfach ein unverzichtbarer Teil der Collection Noire sind, lassen sich nicht in Bilder bannen. Das müssen sie aber auch nicht, denn seit der Lancierung gehört Serge Lutens Chergui zu den beliebtesten Düften des Nischenlabels.