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Warme Sommererrinnerungen von Serge Lutens

Serge Lutens L'eau de Paille gehört zu einer Duftreihe von Serge Lutens, welche sich einfacher und simpler Düfte widmet. Der Clou: Alle Parfüms aus der Reihe sind untereinander mischbar. So entsteht ein ganz eigenes Parfüm, eine individuelle Duftspur, welche das Individuum besser repräsentieren kann, als massentaugliche Drogeriedüfte.
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Serge Lutens L'eau de Paille bedeutet zu Deutsch "Strohwasser". Auf den ersten Blick vielleicht nicht sehr ansprechend, zeigt der Duft aber spätestens beim ersten Riechen seine Komplexität und sanfte Einfachheit. Serge Lutens und sein Parfumeur Christopher Sheldrake hielten die Noten absichtlich rein und einfach: Die Basis besteht aus Vetiver. Das tropische Süßgras ist für seine entgiftenden Eigenschaften bekannt. Olfaktorisch ist Vetiver erdig, frisch und grün. Das Herz von Serge Lutens L'eau de Paille besteht aus Weihrauch. Dicht, voll und moosig gibt es dem Duft seine Erdung und hilft das Getreide in der Kopfnote auf eine andere Ebene zu heben. Laut Serge Lutens soll der Duft in seine Kindheit entführen, warme Sommertage, der Duft von Heu, gemähtem Gras und Stroh. Trockene Erde und flirrende Luft. "fast kann man das Knistern von Heu auf der Haut hören", sagt er von seinem Duft.

Christopher Sheldrake - Architekt der Düfte

Christopher Sheldrake ist der Parfumeur des Duftes Serge Lutens L'eau de Paille, er wollte nie Parfumeur werden. Ursprünglich studierte der Amerikaner Physik und Mathematik. Sein Ziel: Architekt werden. Nach seinem Studium reiste er durch Frankreich, fasziniert von der Bautechnik des alten Europa. Neben der Besichtigung von alten Gebäuden war er erfreut, sein französisch verbessern zu können. Ein Besuch in der Parfümhauptstadt Grasse aber, sollte alles verändern. Einmal angekommen konnte er sich von den weiten Lavendelfeldern und Düften in der Luft nicht mehr lösen. Er entschied kurzfristig, Parfumeur zu werden - sehr zur Überraschung seiner Familie. Jetzt baut er keine Gebäude, sondern Düfte. Für Christopher Sheldrake ist es kaum ein Unterschied. Wie auch ein Haus benötigt ein Parfüm eine solide Basis. Ein Grundgerüst, auf dem es stehen kann. Danach teilt man das Zentrum auf, große und kleine Räume, starke und feinere Noten. Zum Schluss kommt die Einrichtung - diese sieht man zuerst. Sie kann einfach sein oder luxuriös, wandelbar oder klassisch.
Christopher Sheldrake absolvierte sein Parfumeurs-Studium in Grasse und arbeitete sofort danach für Chanel. Die Zeit bei dem französischen Traditionshaus prägte ihn und ließ ihn erkennen, was er von der Kreation eines Duftes erwartet. Nach seiner Zeit bei Chanel arbeitete er für 23 Jahre beim Parfümeurshaus Quest International. Dort erhielt er die Chance, an verschiedenen Düften zu arbeiten und zu experimentieren. Kurz bevor Quest an Givaudan verkauft wurde, fühlte er, es war Zeit zu gehen. Er sprach mit seinem damaligen Mentor bei Chanel und wurde kurz darauf als Direktor für Forschung Entwicklung angestellt. Dort begann endgültig die Zeit der großen Erfolge: Christopher Sheldrake arbeitet unter anderem an Chanels No 18, Boy Chanel und No 28 La Pausa. Doch während seiner gesamten Karriere festigte er seine Beziehung zu dem Duftdesigner Serge Lutens. Heute ist er für fast jeden Duft des Franzosen verantwortlich. So auch für Serge Lutens L'eau de Paille.

Einfach und simpel: Serge Lutens

Serge Lutens ist selbst Parfumeur - seine Kreationen entwirft er gemeinsam mit Christopher Sheldrake. Serge Lutens lebt heute in Marrakesch, fasziniert von den Düften der Stadt, fallen ihm immer wieder neue Kompositionen ein. Deshalb versucht er innerhalb seiner Duftlinien eine Einheit zu wahren, einen roten Faden, an dem seine Kunden sich orientieren können. Dies erreicht er unter anderem durch seine Flakons. Sie zeichnen sich durch den gleichen Verschluss und Form des Flakons aus. So möchte Serge Lutens eine gewisse Kontinuität wahren, die seinem übersprudelnden Kreativ-Talent entgegenstehen. Der Flakon von Serge Lutens L'eau de Paille ist wie alle anderen Düfte der Reihe hoch und schmal. Ein eleganter Wolkenkratzer, gekrönt von einer dunkelgrauen Perle als Verschluss. Die Form des Flakons wird von dem Druck auf dem dicken Glas noch unterstützt. Geometrische Linien ziehen sich über die Flasche, von oben nach unten lesen wir Serge Lutens. In einem Dreieck finden wir den Namen der Kreation: L'eau de Paille. Die Flasche ist glasklar, wie auch der Inhalt. Dies bekräftigt die Reinheit und Einfachheit des Duftes. Simpel aber dennoch komplex, durchsichtig und leicht ist Serge Lutens L'eau de Paille gleichzeitig eine Hommage an frische, wässrige Düfte und die gebändigte Kreativität des Meisterdesigners.

Heiße Sommertage und warmes Stroh

Die Werbekampagne für Serge Lutens L'eau de Paille lässt keine Fragen offen. Neben Bildern von der Weizenernte, einer heißen Sonne und warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Die visuelle Flut passt perfekt zu dem "Strohwasser", wir fühlen uns versetzt in die Sommertage vergangener Zeiten - Kinder auf Strohballen und frisch gemachtes Heu. Der trockene Aspekt von Hitze in Serge Lutens L'eau de Paille bleibt aber nicht alleine stehen, denn er besitzt dennoch eine wässrige, aquatische Note. Der Werbespot dazu zeigt uns genau diese Bilder, während im zweiten Teil des Spots der Meister selbst zu Worte kommt. Er beschreibt in einfachen Worten seine Inspiration, seine Intention hinter dem Duft. Er erzählt uns von seinen Kindertagen, und wie er versucht hat, nicht nur eine Dufterinnerung, sondern auch eine Farbe einzufangen. Heißes, warmes Gelb - nicht knallig, sondern warm und schmeichelnd. Wie Haar, welches sich im Sommer heller färbt gehen auch unsere Sinne auf. Dazu kommen Strohgarben, die sich im Haar verfangen, und warme Sonnenstrahlen auf der Haut. Serge Lutens L'eau de Paille ist eine perfekte Ergänzung zur bestehenden L'eau-Reihe. Es lässt sich einfach kombinieren und gibt jeder Kreation eine warme, frische Note.