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Serge Lutens Datura Noir - ein Duft wie ein sinnlicher Rausch

Sie wirken wie Pflanzen aus einer anderen Welt - die Engelstrompeten. Einerseits sind da ihre faszinierenden Blüten, die das Auge in ihren Bann ziehen, stets für Aufmerksamkeit sorgen und ein ästhetischer Genuss sind. Andererseits ist da aber auch die berauschende Wirkung, die die Stimmung heben kann und ein großes Mitteilungsbedürfnis auslöst, wenn Teile der Pflanze gegessen werden. Kein Wunder also, dass der Engelstrompete und vor allem der Schwarzen Engelstrompete bei aller Schönheit immer auch etwas Gefährliches, Verbotenes, Mystisches anhaftet. Es kommt daher wohl nicht von ungefähr, dass der Damenduft Serge Lutens Datura Noir so heißt, wie er heißt. Übersetzt bedeutet Lutens‘ Datura nämlich nichts anderes als Schwarze Engelstrompete.
Sinnigerweise finden sich deren Duftnoten als Stechapfel in diesem Parfum, das eindeutig zur Kategorie blumig-süß gehört. Weiterhin geben sich Aprikose, Mandarine und Zitronenblüte ein fruchtig-florales Stelldichein. Tuberose, Kokosöl, Heliotrop und Bittermandel kommen den Noten zur Seite, während Moschus, Tonkabohne, Vanille, Osmanthus und Myrrhe eine mehr als fundierte Grundlage bilden, auch wenn auf eine klassische Duftpyramide verzichtet wird. Vor allem die Vanille hat dabei einen sehr nachhaltigen Effekt.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Kein Wunder, dass bei dieser Komposition durchaus auch orientalische Anmutungen entstehen. Auf jeden Fall aber schafft Serge Lutens Datura Noir genau jene geheimnisvolle und verführerische Aura, die man auch der Engelstrompete zuschreibt.
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Serge Lutens Datura Noir positiv
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5 von 5 Sternen — basierend auf 1 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
Wundervoll
Ein sinnlicher, warmer Duft für Frauen jeden Alters, die zu sich stehen. Erinnert an Mandel und Marzipan ohne aufdringlich zu sein. Eine weiche Wolke umgibt die Trägerin. Eine solche Komposition findet man selten. Großartig!

Christopher Sheldrake, der Mitschöpfer von Serge Lutens Datura Noir

Christopher Sheldrake mag es gerne natürlich. Kein Wunder also, dass natürlich anmutende Kreation so etwas wie das Markenzeichen des Parfümeurs sind. Das gilt explizit auch für Serge Lutens Datura Noir, das er in enger Zusammenarbeit mit dem Firmenpatriarchen Serge Lutens ersonnen hat. Dabei wollte der Mann ursprünglich Architekt werden und Bauten erschaffen, in denen sich Menschen wohlfühlen und die dennoch optisch ganz große Kunst sind. Wie er schließlich von der Architektur in die Welt der Düfte kam, ist nicht wirklich bekannt. Außer Frage steht jedoch, dass er damit seine Berufung gefunden hat. Sheldrake gehört heute zu den ganz Großen seines Fachs. Als einer von drei festen Parfümeuren von Chanel hat er die Spitze dieses Metiers erklommen. Ein Parfum zu kreieren ist für ihn definitiv Kunst. Sheldrake spricht in diesem Zusammenhang von Lyrik und nennt Parfums Gedichte - Gedichte für die Nase, wie man vielleicht ergänzen sollte. In seinem Werkverzeichnis finden sich denn auch eine ganze Reihe vorzüglicher Gedichte, darunter etwa Chanel Coco Noir, Chanel Coco Noir Extrait, ID Parfums Le Temps de Reines, Jesus del Pozo Quasar, Rochas Tocadilly, Scents of Time Nightstar, Shiseido Feminite du Bois und Space NK Laughter. Auffällig ist, dass er für das Haus Serge Lutens neben Serge Lutens Datura Noir Dutzende weiterer Düfte geschaffen hat. Offenbar versteht er sich prächtig mit Monsieur Lutens und traf mit seinen Arbeiten genau jenen Geschmack, den der sich vorstellte.
Düfte müssen heute vor allem leicht und sehr transparent sein, ist Sheldrake überzeugt, selbst wenn sie dann nicht so lange anhalten. Und ja, es gebe in Sachen Düfte ein universelles Gefühl für Schönheit - aber eben auch große kulturelle Unterschiede von Land zu Land.

Einfach, klar und sehr massiv

Es ist eine große Kunst, mit möglichst wenig möglichst viel auszudrücken. So gesehen ist der Flakon des Damenduftes Serge Lutens Datura Noir definitiv ein kleines Kunstwerk. Im Prinzip handelt es sich dabei lediglich um eine langgezogene, kantige Glasflasche, die von einem kugelförmigen schwarzen Verschluss bekrönt wird. Das hört sich wenig spektakulär an, entfaltet dennoch aber eine ungeheure Wirkung. In Kombination mit dem auf der Vorderseite aufgeklebten schwarzen Etikett entsteht nämlich ein äußerst elegantes Gefäß, das verführerisch wirkt und neugierig macht. So klar die Linien bei diesem Design auch sein mögen, so klar, kantig und massiv das auch erscheinen mag, schwingt dennoch ein gewisser Zauber mit. Unweigerlich ist da nämlich auch das Versprechen auf ein Mehr - ein Mehr, das man zwar nicht sieht, das aber unzweifelhaft vorhanden ist. Dass der Flakon von Serge Lutens Datura Noir damit natürlich auch den mythischen Zuschreibungen der Engelstrompete gerecht wird, versteht sich schon beinahe von selbst. Er ist eben eine perfekte Verpackung für diesen Duft.

Serge Lutens - der Name ist offenbar Werbung genug

Der Damenduft Serge Lutens Datura Noir ist ein ungemein beliebtes Parfum. Es ist seit dem Jahr 2001 ohne Unterbrechungen erhältlich - ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Duft nachgefragt wird und nicht einfach in den Regalen der Händler verstaubt. Man muss also definitiv von einer Erfolgsgeschichte sprechen, auch wenn nichts über tatsächliche Verkaufszahlen und Gewinne bekannt ist. Dieser Erfolg verwundert nicht zuletzt auch deshalb, weil das Haus Serge Lutens in Sachen Werbung äußerst zurückhaltend ist.
Über eine spezielle Werbekampagne zur Markteinführung von Serge Lutens Datura Noir ist denn auch nichts bekannt. Es existiert lediglich ein Anzeigen- und Plakatmotiv, das den Flakon in Kombination mit einer Schwarzen Engelstrompete zeigt. Mal abgesehen davon, dass das nicht besonders einfallsreich oder gar aufregend ist, dürfte das Motiv auch nur sehr sporadisch zum Einsatz gekommen sein. Offenbar liegt der Erfolg des Duftes in sich selbst begründet - und im Namen des Unternehmensgründers.
Tatsächlich gehört der 1942 geborene Franzose Serge Lutens zu den ganz Großen der Schönheits- und Modeindustrie. Angefangen hat er als Modefotograf und Hairstylist. In den 1960er Jahren hat Lutens für die Vogue Frisuren und Make-up entworfen sowie den Schmuck ausgewählt, den die Models auf den Fotos des Magazins tragen sollten. 1967 entwickelte er dann für Christian Dior eine Make-up-Linie. Von da an war er bestens im Geschäft und auch als Fotograf erfolgreich. Seine Fotos fanden immerhin den Weg ins renommierte Guggenheim-Museum. Im Jahr 2000 gründete Lutens dann sein eigenes Duftunternehmen und hatte auch damit umgehend großen Erfolg. Ein Grund dafür dürfte seine gute Vernetzung in der Branche gewesen sein. Man kannte und schätzte den Mann eben und nahm sehr wohl zur Kenntnis, was er auf den Markt brachte. Und das ist dann eben auch eine Form von Werbung.