"There is so much to love about perfume: creativity, poetry, elegance." — NOSE Paris interview
Als Enkel des Schriftstellers Albert Camus und Spross einer Parfümeurfamilie aus Grasse fand Antoine Maisondieu seinen Weg in die Duftbranche auf Umwegen: Erst nach einem Studium der Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte entdeckte er während eines Praktikums bei Givaudan seine wahre Berufung. Heute beschreibt er seinen kreativen Stil als instinktiv, inspiriert und träumerisch.
Bei Givaudan schuf Maisondieu 2004 mit Armani Code von Giorgio Armani einen modernen Herrenduft-Klassiker. Das Franchise begleitete ihn über fast zwei Jahrzehnte — von Armani Code Ultimate (2012) über Armani Code Profumo (2016) und Armani Code Colonia (2017) bis hin zu Armani Code Parfum (2022). Parallel entstanden im selben Jahr Burberry Brit for Men sowie später Burberry London for Men (2006).
Neben dem kommerziellen Mainstream bewies Maisondieu sein avantgardistisches Talent bei Etat Libre d'Orange mit Fat Electrician (2009) und bei Comme des Garçons mit Monocle Scent One: Hinoki (2008). Für Tom Ford kreierte er Shanghai Lily (2013) und Beau de Jour (2019), für Prada das vielbeachtete Prada Paradoxe (2022).
Geprägt von der mediterranen Landschaft der Côte d'Azur und inspiriert von Filmregisseuren wie Visconti und Kubrick, setzt Maisondieu auf Zitrusnoten — besonders Bergamotte und Zitrone — sowie natürliche Rohstoffe. Mit Kollaborationspartnern wie Daniela Andrier, Antoine Lie und Shyamala Maisondieu arbeitet er von Paris aus an Düften, die Kreativität, Poesie und Eleganz vereinen.
Charakteristisch für die Parfums von Antoine Maisondieu sind vor allem diese Duftnoten:
Antoine Maisondieu hat mit folgenden Parfümeuren zusammengearbeitet:
Für folgende Marken hat Antoine Maisondieu Düfte kreiert: