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Der Duft der weißen Stadt

Das Modelabel Etro fasziniert durch seine ethnisch inspirierten Tuniken, welche die Mailänder Fashion Week stets in ein Feuerwerk aus Mustern und Farben tauchen. Zu seinem 50-jährigen Jubiläum lancierte Etro 2018 im Rahmen seiner Duftkollektion einen außergewöhnlichen Jubiläumsduft: Das Etro Udaipur. Benannt ist dieses gourmandig orientalische Unisex-Eau de Parfum nach der "weißen Stadt", die im indischen Rajasthan am Pichhola-See liegt. Etro Udaipur hat das sinnliche Erlebnis einer Reise dorthin in seinen Duft gegossen: den endlos blauen Himmel, das Funkeln diamantfarbener Sterne und die Vorahnung auf die hinter Palastmauern liegende Wüste. Mit Etro Udaipur zelebriert Etro das Land, aus dem das Mailänder Modelabel eine Vielzahl seiner märchenhaften Stoffideen bezieht, mit seinen Bräuchen und Geschichten, seinem Kulturerbe und seinem reizvollen Kontrast aus Tradition und Moderne.
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Etro Udaipur öffnet fesselnd opulent mit einem Bouquet aus frischer Bergamotte, lieblicher Magnolie und prickelnden Rosa Pfeffer-Akkorden. Ein blumiges Bouquet aus lieblicher Gardenie, Lotus und indischem Jasmin-Sambac bilden sein verführerisches Duft-Herz. Mit holzig-animalischen Noten aus Moschus, Kaschmir und Patchouli klingt die Duftliaison Etro Udaipur aus. Etro hat keine Seriendüfte emittiert, Etro Udaipur fügt sich aber ein in die Reihe seiner Unisexdüfte wie Heliotrop (1989), Paisley (2011), Rajasthan (2013), Shantung (2016) und Musk (2018).

Inspiration ist überall zu finden

Mathieu Nardin, der Schöpfer des Etro Udaipur, kreierte sein Parfum getreu Etros Anspruch, die Maison in der Vielfalt ihrer Kreativität zu repräsentieren. Nardin stammt aus Grasse. In eine Parfümeurs-Familie hineingeboren, durchstreifte er früh die aromatischen Felder seiner Heimat, half seinen Großeltern bei der Jasmin- und Rosenblütenernte und entwickelte seinen feinen Geruchssinn. Bereits 13-jährig hospitierte Nardin bei Robertet, um in Nizza einen BA der Chemie zu erwerben, die Pariser Parfümeurs-Schule ISIPCA abzuschließen und zu Robertet zurückzukehren.
Weltweit ist Nardin stets auf der Suche nach neuen Duftstoffen für seine Kompositionen. "Alles kann inspirieren. Bilder und sogar Bücher, die ich lese: Als Parfümeur kann ich riechen, was ich lese", sagt Nardin. Die technische Seite seiner Duftkreation muss für Nardin unsichtbar sein. Er beschreibt seinen Kompositionsprozess wie den eines Schriftstellers: Fundiert und systematisch, um kreativ zu fließen und mühelos zu erscheinen.
Mit Etro Udaipur schuf Nardin ein Duftmärchen, eröffnend mit zarten, klarem Sambac Jasmin aus Indien, wo dessen Blütenblätter traditionell bei Hochzeiten gestreut werden. Sie verschmelzen mit prickelnder Bergamotte, lebendig-frischem Rosa Pfeffer und Magnolie zu einer ausdrucksvollen Harmonie. In der Herznote locken zärtliche Gardenien und Lotusblüten den Zauber des Jasmins hervor, um im Finale eines ambrierten Cashmeran-Patchouli-Bettes zu landen. So vereinen sich heiße und kühle Noten, orientale und okzidentale Akzente zu einem Duft, der Männer ebenso wie Frauen anspricht.
Viele von Nardins Düften prägt diese Liaison aus westlicher und östlicher Philosophie. So schuf er Lucky Wish von Anna Sui (2016), Annick Goutal Nuit et Confidences (2017) und Roger & Gallet Mandarine (2018). Für Etro kreierte Mathieu Nardin die Düfte Jacquard (2014), Shantung (2016) und ManRose (2017).

Etro-Seniorchef und Designer Gimmo Etro kreierte den Flakon

Etro präsentiert sein Jubiläumsbouquet im Etro-typischen, stilisierten Eau-de-Cologne-Flakon aus gegossenem Glas, in das diesmal stilisierte Paisleyblüten eingearbeitet sind. Ihre Ranken umrahmen das ovale Label des Etro Udaipur bis hin zum Flakon-Hals mit der goldenen, fantasievoll geprägten Duftflakon-Kappe. Luftig, cremig und vergänglich wie ein Mandelcurry: Diese Beschreibung eines Fans könnte seinen Inhalt nicht passender umschreiben. Der lichtgelbe Flakon liegt gefällig in der Hand und ist eine Zierde für jeden Schminktisch.
Wertig ist auch die Umverpackung des Etro Udaipur, eine Kartonnage mit lila Label und Etro-Namensbinde vor schwarz-weißem Paisleyprint. Sie repräsentiert den Duft Etro Udaipur ebenso wie die Stadt, der er gewidmet ist, die über den Lake Pichhola blickt auf die Fragmente ihrer geschichtsträchtigen Mauern und Traditionen.
Kein geringerer als Seniorchef und Paisley-Designer Gerolamo "Gimmo" Etro kreierte die fantasievollen Designs seiner Duftflakons. Der einstige Stoff-Umwandler für Bekleidung war mit seiner Vision zu erfolgreich, dass er 1968 sein eigenes Label gründete und 20 Jahre später seine Duftkollektion.

Die Werbekampagne für Etros Jubiläum und Etro Udaipur

Etro unter der Leitung von Kean und Victoria Etro scheute keine Mühen, um im Sommer 2018 sein 50-jähriges Jubiläum samt seines Geburtstagsduftes Etro Udaipur zu feiern. Empfänge, Interviews und eine Modenschau gehörten ebenso zu den Feiern wie die Etro-Ausstellung "Generation Paisley", die für vier Wochen im Mailänder Kulturmuseum zu sehen war.
Zum Jubiläumsduft Etro Udaipur, der die Indienreisen seines Seniorchefs huldigt, lancierte Etro eine Videokampagne, die die Reize des Duftes emblematisch vorführt. Stilecht wie eine Bauchtänzerin präsentiert sich der Flakon des Etro Udaipur darin, umwirbelt von Paisley-Print-Seidentüchern, die ihn, wie vom Wüstenwind bewegt, umstreifen. Untermalt von Sitar-Musik ist das Parfum wie eine Frau, die ihre Reize mit einem Sarong umspielt. Zu den rhythmischen Akkorden prasseln unvermittelt rote Pfefferkörner ins Bild. Es offenbaren sich auch andere der Duftkomponenten wie die Blüten und Blätter des Jasmins, des Lotus und der Gardenie. Den Abspann bildet die Nahaufnahme eines Paisley-Reliefs mit dem Etro-Logo.
Udaipur, die weiße Stadt, ist nicht rein zufällig Schauplatz des Werbevideos und namensgebend für das Parfum. Die ehemalige Hauptstadt des Reiches Mewar im westindischen Bundesstaat Rajasthan, 1559 vom mächtigen Maharana Udai Singh II angelegt, war mit ihren Residenzen und künstlichen Seen 1983 Schauplatz des James Bond-Thrillers "Octopussy". Etro wählte sie aus als Zeichen des Zusammenwirkens westlicher und östlicher Kulturen. Sie treffen hier ebenso aufeinander wie Männer und Frauen, Moderne und Vergangenheit. Die weiße Stadt am Pichhola-See, bekannt als das Venedig des Ostens, steht für Etros Schlüsselwert: das Verweben von Stoffen und Traditionen unterschiedlichster ferner Welten mit denen der Moderne. Seit 1968, dem Gründungsjahr von Etro, durchzieht dieses Konzept Etros Ästhetik, Produktion und Marketing.
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