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Leidenschaft als sündiger Genuss: Juliette Has a Gun MMMM...

Eine Leckerei ohne Kalorien, eine Sünde, der hemmungslos nachgegangen werden kann, und zwar olfaktorisch: Dies ist Juliette Has a Gun MMMM.... Die "verbotene Frucht", eingefangen im provokant-pinkfarbenen Flakon, soll pure Glückseligkeit enthalten, gemixt nach folgendem Rezept: 10 Gramm destilliertes Neroli, eine Unze arabischen Jasmins und Irisbutter, dazu geschmolzenes Karamell, ein Paar hinzugefügte frische Himbeeren. Das Ganze gekocht, beigefügt sei gemahlenes Sandelholz und eine Idee Patchouli. Wenige Gramm Puderzucker hineinrieseln lassen und das Ganze verrühren, bis ein sinnlicher Seufzer zu vernehmen ist, dann vier Wochen ruhen lassen...
Gehörig Selbstironie steckt in dieser Rezeptur von Juliette Has a Gun MMMM..., von keinem geringeren geschrieben als Kompositeur Romano Ricci, dem Urenkel von Mode- und Parfumlegende Nina Ricci. Das Enfant Terrible der französischen Parfumszene bringt diese mit Kompositionen wie Juliette Has a Gun MMMM.... (2016) ziemlich durcheinander.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Explosiv ist der Gourmand-Duft allerdings: Mit Himbeere, Geranie und Neroli eröffnet er fruchtig-verführerisch. Feine florale Nuancen von Jasmin, Tuberose, Iris und Orangenblüte locken und öffnen das Herz. Sie landen in einem Bett aus süßer Vanille und Karamell, eingefangen durch Sandelholz und Patchouli. Dann aber schießt Salicylat aus dem Duftbett: ein Pflanzenhormon, das die Destillate explodieren lässt.
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Juliette Has a Gun MMMM... positiv
4 oder 5 Sterne

5 von 5 Sternen — basierend auf 4 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
Anschmiegsam und sinnlich
Ganz toller, warmer, weicher und anschmiegsamer Duft, der zwar süß, aber nicht erdrückend ist. Wie der Name schon sagt: MMMM...
Kommentar von vom
Zum Anbeißen
Dieser Duft ist anders als andere. Er hat zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit Dior Hypnotic Poison, aber irgendwie hat er etwas Besonderes an sich. Ich finde, der Name beschreibt es perfekt. Süß, aber nicht zu süß, gourmandig, aber auf eine liebliche Weise.
Kommentar von vom
Etwas Besonderes
Für Nasen die süße Düfte nicht mögen wäre dieser nichts! Seine Entwicklung ist eher schwach, aber da ich die Kopfnote super gerne mag macht mir das nichts aus. Der Name entspricht exakt dem Parfum. Es riecht für mich wie ein Meer aus Zuckerwatte und ein Hauch von Kaugummi. Aber Empfindungen und Geruchsentwicklung auf der Haut sind ja leider immer unterschiedlich: (

Der Parfümeur der Duftserie Juliette Has a Gun MMMM...: Romano Ricci

Hinter der Rezeptur von Juliette Has a Gun MMMM... steckt wieder Romano Ricci, und auch für sie scheute er weder Kosten noch Mühen: Sämtliche Essenzen des Parfums werden durch die Destillation allmorgendlich frisch gepflückter Blütenblätter gewonnen. Ein einziger Flakon Juliette Has a Gun MMMM... beinhaltet den Extrakt aus über 400 Blüten.
"Von allen Leidenschaften scheint mir die einzig achtbare, die Lust am Genuss zu sein", zitiert der Parfümeur Guy de Maupassant. "Ich habe über Lautmalerei nachgedacht, als ich den Duft kreierte", kommentiert er sein Bouquet. "Hinter dem Raunen liegt eine Welt voller versteckter Vergnügen. Es steht für Gaumenfreuden, sinnliche oder olfaktorische. Jeder versteht es, unabhängig von Kultur und Generation."
Romano profitierte als Spross der Parfum-Oligarchin Nina von ihrem Erbe ebenso wie dem des Großvaters, Robert Ricci. Dieser schuf so gewaltige Düfte wie 1948 L' Air du Temps. Drei Kopf-, vier Herz- und sechs Basisnoten: Mit dieser Duftstruktur des Juliette Has a Gun MMMM... knüpft Romano, gewollt oder ungewollt, an die Komplexität der Ricci-Düfte an: L' Air du Temps, das die Handschrift von Meisterparfümeur Francis Fabron trägt, verfügt über sieben Duftkomponenten im Entree, zehn im Duftherz und neun im Fond.
Firmenerbe zu werden, lehnte Romano allerdings ab, dazu ist er zu sehr Träumer und Individualist. Stattdessen schuf er sein Nischenlabel Juliette Has a Gun und tourte damit um den Globus. Als Co-Parfümeur verpflichtete Romano den Troubleshooter aller Newcomer-Nasen, Francis Kurkdjian. Der 1969 geborene Parfümeur von Jean Paul Gaultier Le Male stammt aus Armenien. Zunächst wollte er Balletttänzer werden, besuchte dann aber die Parfumschule in Versailles. Als weltweit bester Nachwuchsparfümeur gewann Kurkdjian 2001 den Coty-Preis für sein Lebenswerk.

Süßes Früchtchen mit explosiven Inhaltsstoffen: Der Flakon von Juliette Has a Gun MMMM...

Er weckt die Sinne, lässt jeder Frau und jedem Mann, dem sie begegnet, das Wasser im Munde zusammenlaufen: Der strahlend pinkfarbene Flakon von Juliette Has a Gun MMMM... Das Fläschchen aus der extravaganten Parfumkollektion verströmt eine sinnliche Anziehungskraft, die die zarten silbernen Buchstaben auf der Flasche noch unterstützt. Ihre Blütenranken und die mattierte Textur unter feinen Schriftzügen und Ornamenten lassen nur erahnen, dass sich in dem kostbaren Fläschchen etwas extrem anderes verbirgt: explosive Weiblichkeit. Entsprechend ist der Flakon von Juliette Has a Gun MMMM... auf den zweiten Blick eine Waffe, die der Frau allerdings. Opulent mit silberner Verschlusskappe ausgestattet, erlaubt das Fläschchen das verschwenderische Versprühen seiner verbotenen Fruchtaromen.
Sylvie de France, Verpackungskünstlerin und selbst Parfumdesignerin, schuf den Flakon der Juliette Has a Gun Duftkollektion, so auch für Juliette Has a Gun MMMM.... Die Absolventin der Pariser Hochschule der schönen Künste arbeitet unter anderem für Yves Rocher, Repetto und Elie Saab.

Juliette Has a Gun MMMM...: Der Name ist Programm

Romano Ricci schuf sein Label Juliette Has a Gun 2005 um eine sagenumwobene Story: die der Julia in Shakespeares weltberühmter Liebestragödie Romeo und Julia. Julia ist zurück, und diesmal ist sie bewaffnet: mit wildromantischen Düften und der Waffe ihrer Verführung. So zieht sie durch die Stadt, auf Postern, in Videos und in den TV-Spots für Juliette Has a Gun MMMM... und seine Duftschwestern.
Opulent und zeitgeistig vollzog sich auch das Marketing für Juliette Has a Gun einschließlich Juliette Has a Gun MMMM...: Romano Ricci scheute sich nicht, seine Kollektion persönlich zu promoten. Als Womanizer präsentierte er sich seit 2012 auf Eröffnungsgalas, gab TV-Interviews und rekelte sich auf Blogger-Couchen. Ob er, der Mann mit den Italo-Locken unterm Gigolo-Hut, auf Groupie-Jagd sei, wurde er gefragt. Wer seine weiblichen Fans seien. Romano antwortete: Meine Groupies heißen Juliette. Sie sind modebewusst und sexy, marken- und stilbewusst. Luxuriös sind sie und scheuen das "Normale". Sie haben Männer "zum Fressen gern" und sind dabei doch ganz romantisch.
Von Medienvertretern, Bloggern und Fans umlagert, genoss Roberto den Hype um seine Person von Russland bis Argentinien. Vorangegangen war der TV-Trailer mit der Gun-Lady, die eine Geldübergabe in der ominösen Kiesgrube mit dem Raub ihrer Flakons beendet. Juliette has a Gun MMMM... ist im Gegensatz zur stacheligen Lady Vengeance lustvoll. In der Printkampagne zeigt sie offen ihre laszive Zunge. Anderswo sitzt sie im androgynen Sakko in einer Lounge, demonstrativ auf ihr "Opfer" wartend. Model dieser Kampagne war Juliette Lewis. Die 1973 geborene US-Schauspielerin und Musikerin startete ihre Hollywood-Karriere 1994 mit dem Song "Born Bad" im Film "Natural Born Killers".