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Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue: Ein Klassiker, neu interpretiert

Die Männerduftlinie L'Homme aus dem Hause Yves Saint Laurent gehört zweifelsfrei längst zu den Klassikern unter den Herrenparfums. Kein Wunder also, dass er mit schöner Regelmäßigkeit neu interpretiert wird. 2018 erschien mit Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue eine neue Variante. Sie hat einen eindeutigen aquatischen Touch, wirkt ungemein frisch und belebend. Die Weite der Ozeane scheint darin eingefangen zu sein, gerade so, ob damit ein ganz besonderes Stück Freiheit kultiviert werden sollte. Ungemein cool ist dieser Duft natürlich auch.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Die Kopfnote ist ein wahres Feuerwerk an zitrischen Noten, das durch eine gewisse Würze konterkariert wird. Da sind einerseits Blutorange, Grapefruit, Mandarine und Bergamotte. Andererseits gesellen sich dazu aber auch schwarzer Pfeffer und Kardamom. In der Herznote dominiert mit dem Apfel zwar auch eine Frucht, sie ist jedoch eingebettet in ein Potpourri aus Rosengeranie, Thymian und Lavendel. Hinzu kommen sehr deutliche Anklänge an das, was man wohl als maritime Noten bezeichnen muss. In der Basisnote geht es schließlich sehr bodenständig und geradezu klassisch zu. Typische Vertreter wie Sandelholz, Zedernholz und Patchouli warten hier darauf, ihre Wirkung entfalten zu können. Insgesamt entsteht so ein sehr maskuliner Duft, dem aber zum Glück jede Schwere fehlt. Auch deshalb ist Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue verdammt verlockend.
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Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue positiv
4 oder 5 Sterne

5 von 5 Sternen — basierend auf 2 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
Tolles Männerparfüm!
Habe es meinem Mann zu Weihnachten geschenkt. Es ist sehr gut angekommen, männlich und nicht zu schwer. Sehr gut. Würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!
Kommentar von vom
Toller Sommerduft
Mit seiner leicht würzig-holzigen Note ein idealer, unaufdringlicher, aber trotzdem lange haftender Männerduft. Ein idealer Begleiter während der Sommermonate, aber auch fürs ganze Jahr.

Über die Nase direkt ins Herz: Die Parfümeurin Juliette Karagueuzoglou

Es gibt Namen, die stellen für Westeuropäer mitunter eine große Herausforderung dar. Der von Juliette Karagueuzoglou gehört eindeutig in diese Kategorie. Dabei stammt die junge Frau aus Wien. Gut möglich, dass der Einfluss des Habsburger Vielvölkerreichs auch in ihrem Nachnamen seinen Niederschlag gefunden hat. Auf jeden Fall aber steht Juliette für jene Bodenständigkeit, die man den Österreichern gerne nachsagt.
Sie sagt von sich selbst, dass der Geruchssinn schon von Kindesbeinen an ihr wichtigster Sinn gewesen sein. Da lag es förmlich auf der Hand, Parfümeurin zu werden. Weil das aber ein sehr hartes Geschäft ist, ging sie zunächst auf Nummer sicher und studierte Chemie. Erst dann folgte die Ausbildung zur Parfümeurin am renommierten ISIPCA in Versailles und der IFF Perfume School im französischen Grasse. Dort lernte sie das Handwerk von der Pike auf, etwas, das auch in dem von ihr kreierten Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue deutlich zu spüren ist. Die Frau versteht einfach ihren Job.
Zwar sind ihre Arbeiten zahlenmäßig noch recht übersichtlich, aber, wie man so sagt, sehr vielversprechend. Von ihr stammen beispielsweise Jimmy Choo L'Eau, Laura Biagiotti Roma Passione, Penhaligon's Savoy Steam, Yves Rocher Retropical und neben Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue noch insgesamt sieben weitere Arbeiten für YSL.
All diesen Düften ist freilich die grundlegende Philosophie von Juliette Karagueuzoglou gemeinsam. Für sie muss ein Duft nämlich zutiefst berühren und von der Nase direkt ins Herz gehen. Da trifft es sich natürlich gut, dass Düfte für Juliette Karagueuzoglou grundsätzlich Emotionen sind. Wie für die meisten Emotionen gilt auch bei den Duftkreationen der Wienerin, dass sie vor allem intensiv sein und nicht oberflächlich sein sollten.

Der Flakon: Klare Formensprache

Die Flakons von Herrenparfums sind immer ja auch so etwas wie ein Statement. Das ist auch bei Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue nicht anders. Er präsentiert sich geradezu schnörkellos, verlässt sich ganz auf eine klare Formensprache und verzichtet auf jede Art von Spielerei. Ein zylindrisches Glasgefäß begegnet uns da, das auf der Vorderseite den typischen Schriftzug des Hauses Yves Saint Laurent samt Produktnamen trägt. Im Inneren schimmert die Parfumessenz in einem geradezu verführerischen Blauton, der an die klaren Gewässer vor so mancher Südseeinsel erinnert.
Gebrochen wird die Anmutung des Flakons von Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue von dem pompösen Verschluss. Kantig und überdimensioniert krönt er die Flasche. Das wirkt durchaus etwas zu viel des Guten und ist wohl als maskulines Element des Designs gedacht. Was auf den ersten Blick etwas irritierend wirkt, entpuppt sich beim wiederholten Hinsehen aber als durchaus stimmig. Es bricht schließlich die Gleichförmigkeit auf - und das muss für einen modernen Männerduft schon sein.

Die Werbekampagne: Eine Verlockung in strahlendem Schwarzweiß

Im Mittelpunkt der Werbekampagne zur Markteinführung von Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue im Jahr 2018 steht ein eineinhalbminütiger Spot, der im Kino, in den sozialen Medien und im Fernsehen lief. Verantwortlich dafür zeichnet die junge kanadische Filmemacherin Emily Kai Bock, die sich bislang vor allem mit ihren Musikvideos einen Namen machen konnte. Sie hat mit dem Spot das Rad nicht unbedingt neu erfunden, sondern verließ sich auf altbekannte Versatzstücke. Immerhin aber verströmt der kleine Streifen eine sehr elegante Coolness. Dazu trägt natürlich bei, dass Bock ihn komplett in einem geradezu strahlenden Schwarz-Weiß inszeniert hat. Das verleiht dem Ganzen nicht nur jede Menge Stil, sondern verströmt natürlich auch einen Hauch von Vintage - von den guten alten Zeiten Hollywoods etwa.
Maskulin, elegant, cool: Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue.
So sehen wir einen jungen Mann, der mit seinem Cabrio eine gewundene Uferstraße entlang cruist. Im Rückspiegel beobachtet er eine junge, allem Anschein nach asiatische Frau, die sehr rasant mit einem Skatebord auf derselben Straße unterwegs ist. Schnitt. Jetzt ist der Mann in einem Barbershop und lässt sich seinen Drei-Tage-Bart entfernen. Erneuter Schnitt. Die junge Frau schwimmt nun in einem Swimmingpool, auf dessen Grund sich das unvermeidliche Kürzel "YSL" befindet. Von unten durch das Wasser hindurch erkennt man nun den Mann, der lässig am Beckenrand steht, sich kurz bückt und die Hand durchs Wasser gleiten lässt. Klar, dass die Frau da aus dem Wasser steigt und ihm folgt.
Wie gesagt: Besonders revolutionär ist dieser Spot zu Yves Saint Laurent L'Homme Cologne Bleue nicht gerade. Dafür aber kann er für sich in Anspruch nehmen, handwerklich äußert gut gemacht zu sein. Der Song „Five Minutes“ von Her tut schließlich ein Übriges, um die Verlockung perfekt zu machen.