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Lebendig und farbenfroh

Amouage Imitation Woman wurde 2018 lanciert und liegt dem kreativen Direktor von Amouage, Christopher Chong, besonders am Herzen. Denn mit diesem Duft will er Kindheitseindrücke aus dem New York der 1970er Jahre in einen Duft bannen.
Dazu wurde eine Kopfnote aus Ylang-Ylang, Jasmin, Orangenblüten und Rosen gemischt. Sie steht für die Lebendigkeit der verschiedenen ethnischen Viertel New Yorks, die es nach wie vor gibt und die fast wie Städte in der Stadt sind. In die Disco-Subkultur wagt sich Amouage Imitation Woman mit der Herznote aus den Knospen schwarzer Johannisbeere, Lakritze und Aldehyde. Die Basis aus Sandelholz, Weihrauch und Patchouli widmet der Designer dem weltberühmten Studio 54, dessen Erfolgsgeschichte ebenso lang ist, wie die Haltbarkeit und Sillage von Amouage Imitation Woman.
Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:
Der Duft von Amouage Imitation Woman ist fruchtig und blumig, sehr weiblich, aber nicht romantisch angelegt. Amouage Imitation Woman ist ein Duft für erwachsene Frauen, die sich in ihrer Haut wohlfühlen und mit sich selbst im Reinen sind. Auch ein Hauch von Provokation liegt in der Trägerin von Amouage Imitation Woman, denn sie weiß, dass man manchmal auch laut werden muss. Elegant, lebendig, farbenfroh und auch mit ein wenig dreckigem Sexappeal ist Amouage Imitation Woman einfach hinreißend.

Talent zählt mehr als Erfahrung

Das omanische Label Amouage betritt mit Gold Woman und Gold Man 1983 erstmals die Welt der Düfte. Der Parfümeur dieses immer noch sehr begehrten Duftes war Guy Robert. Er öffnet die Tore für eine ganze Schar an Parfümeuren, die stets zu den Besten der Welt gehören.
Das letzte Wort bei der Auswahl der Parfümeure hat jedoch immer Christopher Chong. Von ihm kann man mit Fug und Recht behaupten, dass er Amouage zu dem gemacht hat, was es heute ist. Ihm ist es am wichtigsten, dass seine Visionen verstanden und umgesetzt werden. Dabei zählt für ihn die Sympathie, das Talent und die Kreativität weit mehr als schon vorhandene finanzielle Erfolge. Für Amouage Imitation Woman wählt er Pierre Negrin aus, der auch schon andere Düfte für Amouage erschuf. Opus VII, VIII und IX stammen von ihm, ebenso wie Interlude Man sowie Journey Man und Journey Woman.
Abgesehen von diesen Düften ist er auch verantwortlich für mehr als 60 andere Parfums, Tom Ford Black Orchid Voile de Fleur, Ralph Lauren Blue, Tom Ford Japon Noir oder die CK One Platinum Edition.
Seine klassische Parfum-Karriere beginnt in Grasse, wo er geboren wird. Nach der Ausbildung bei Givaudan zieht es Pierre Negrin nach New York, in die Stadt, die niemals schläft. Dort wechselt er auch zu der New Yorker Filiale von Firmenich. Zuständig für die feinsten Düfte und als langjähriger Kenner der Stadt, versteht er die Vision von Christopher Chong, die bunte und teils auch schmutzige Lebendigkeit der 1970er Jahre olfaktorisch einzufangen. So kann man Amouage Imitation Woman durchaus als das Ergebnis zweier Visionäre feiern. Gefeiert wird Amouage Imitation Woman, das es natürlich auch in einer maskulinen Variante gibt.

Klassische Form mit lauten Farben

Die Form des Amouage Imitation Woman Flakons ist typisch für Amouage. Ursprünglich für Gold Woman von Verreries Brosse kreiert, findet der Flakon mit der Kuppel nach wie vor Verwendung.
Das italienische Unternehmen Verreries Brosse wurde 1854 gegründet und fertigt seit 1916 ausschließlich Parfumflakons. Kaum jemandem ist bekannt, dass Verreries Brosse überwiegend recyceltes Glas verwendet, wodurch die Umwelt geschont wird.
Unterschieden werden die Amouage Flakons übrigens durch die wechselnden Farben. Bei Amouage Imitation Woman sind es Neonfarben, die an die glitzernden Lichter der Disco-Ära der 1970er Jahre erinnern sollen. Sie stehen für die Stadt, die niemals schläft, deren Energie jeden sofort in ihren Bann zieht und die unglaublich lebendig ist. Passend zu diesem Jahrzehnt wurde auch die Umverpackung einer Kunstikone gewidmet. Die dunkelblaue Verpackung des Amouage Imitation Woman Flakon huldigt niemand geringerem als Andy Warhol. Für noch mehr Extravaganz sorgt der kleine Swarovski-Kristall, der die Kuppel des Flakons krönt.

Eine Reise durch die Zeit

Christopher Chong hält bei Amouage alle künstlerischen Fäden in der Hand. Er setzt sich auch gerne selbst in Szene, wie in dem 3-minütigen Film zu Imitation.
Dieser beginnt mit dem leger gekleideten Christopher Chong, der inmitten des New Yorker Verkehrs steht, im Hintergrund sind die Lichter der Stadt zu sehen. Nach einer Großaufnahme seines Gesichts wechselt das Bild zu einem der Lastkähne der 1970er Jahre und den schmutzigen Straßen der Stadt. Eine blonde Frau, gekleidet im Urban Chic, steht am Bordstein und scheint auf etwas oder jemand zu warten. Hinter ihr fällt eine weiße Vase mit gelben Blumen zu Boden und zerbricht. Sie dreht erschrocken den Kopf und wird durch den Duft sofort an einen anderen Ort versetzt. Nun befindet sie sich in der Wüste, wandert durch eben diese, seltsamerweise auf dem Kopf stehend. Als Nächstes betritt sie ein Haus mit großen Glastüren und sieht sich immer wieder um. Sie liegt auf dem Boden, sitzt in einem Autowrack in der Wüste, während im Hintergrund zwei Menschen vorbeilaufen. Sie trägt brennende Blumen vom Auto fort, gekleidet in Jeans und Pullover. Erneut ein Szenenwechsel, hin zu diffusen violetten Bildern eines Nachtclubs. Sie wacht am Strand auf, dreht sich mit den heranrollenden Wellen. Zurück zu der zerbrechenden Vase, die nun endgültig auf dem Bordstein zerschellt. Erneut sieht man Christopher Chong, der sich umdreht und in einem verschwimmenden Bild verschwindet.
Wenn der Designer-Düfte wie Amouage Imitation Woman kreiert, spricht er gerne von Zyklen. Amouage Imitation Woman ist daher das vierte Kapitel des zweiten Zyklus mit dem Thema: Das Leben imitiert die Kunst.